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Neubau Schulhaus

Aus der Schulbau Planungskommission (SBPK)

Geregelte Stabsübergabe in der Schulbauplanung
Mit den beiden Rücktritten aus dem Gemeinderat von Christoph Koch per Ende März 2026 und Sandra Eichenberger per EGV im Juni 2026 wird es auch in den Kommissionen zu Veränderungen kommen. Da die beiden Gemeinderäte in die Schulbau Planungskommission nicht von Amtes wegen Einsitz haben, müssen diese vom Souverän an der EGV gewählt werden. Damit die Amtsübergabe innerhalb der Schulbau Planungskommission geordnet abläuft, haben sich der Gemeinderat und Kommission entschieden, dass der scheidende GR Christoph Koch, den Vorsitz der Schulbauplanungskommission bis zur EGV im Juni 2026 behält. An der Gemeindeversammlung im Juni 2026 werden die beiden freiwerdenden Sitze durch die Ersatzwahl der beiden neuen Mitglieder des Gemeinderats in die Kommission besetzt. Anschliessend konstituiert sich die Kommission selbst. Damit die im März 2026 frisch gewählten Gemeinderatsmitglieder einen guten Einstieg in die Kommission haben, werden sie als Gäste den Sitzungen beiwohnen und so die Abläufe kennenlernen. Anträge aus der Kommission, die an den Gesamtgemeinderat gerichtet sind, werden in dieser Übergangsphase zwischen April 2026 und Juni 2026 durch GR Sandra Eichenberger in den Gesamtgemeinderat gebracht. Damit soll gewährleistet bleiben, dass der laufende Prozess der anstehenden Findungsphase mit dem Generalplanerteam möglichst konstant vonstattengeht und noch viel wichtiger - das Wissen an die Nachfolge übergehen kann.

Erfolgreiche Generalplaner-Ausschreibung
Die Schulbau Planungskommission (SBPK) konnte per Ende 2025 die Generalplaner-Ausschreibung erfolgreich beenden und den Sieger küren. Unterstützt wurde die Kommission durch das Büro für Bauökonomie (BfB) und den Projektbegleiter Stephan Hug. Die öffentliche Ausschreibung auf der Internetplattform www.simap.ch erforderte einiges an Vorbereitungsarbeit. Insgesamt neun Generalplanerteams haben ihre Eingaben fristgerecht abgegeben. Die Kommission hatte im Anschluss die schwierige Aufgabe, die Eingaben anhand der von ihr im Voraus definierten Kriterien, welche zu Beginn der Ausschreibungsphase publiziert wurden, zu beurteilen. So wurden nebst dem Preis (30% Gewicht), das Verständnis der Aufgabe (50%) und die Referenzen (20%) beurteilt. Als Sieger mit deutlichem Punkteabstand geht das Team von Schwob, Sutter, Architekten, Liestal hervor. Der Gemeinderat hat den Sieger bestätigt. Dieser wurde auf der Plattform www.simap.ch publiziert. Gegen diesen Entscheid gab es während der Einsprachefrist keine Beschwerden der Mitbewerber. Somit kann als nächstes die Findungsphase mit Schwob, Sutter, Architekten beginnen, damit die Verträge ausgearbeitet und die nächsten Schritte definiert werden können. Die erste Aufgabe wird die Machbarkeitsstudie sein. Es ist geplant die beiden Varianten der Bevölkerung im Herbst vorzustellen.